Über uns

Der Bund – Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands

Wir sind eine Jungmannschaft im Bund „CPD“. Was erstmal aussieht wie das Kürzel einer Partei ist nichts anderes als eine Abkürzung für die „Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands e.V.“

1973 haben sich diverse Pfadfinderbünde in Deutschland zu dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) zusammengeschlossen.
1976 löste sich die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands aus diesem Verbund und wurde zu unserem heutigen Dachverband.

Im Vordergrund unser ehrenamtlichen Jugendarbeit steht das bündische Leben. Wandern, Zelten, die Natür schützen und erleben.

Als evangelischer Verband arbeiten alle Gruppierungen der CPD eng mit den örtlichen Gemeinden zusammen und nehmen so Teil am Gemeindeleben.

Neuanfang Recklinghausen

Der Neuanfang Recklinghausen ist eine Gruppe von Pfadfindern, die sich zusammen gefunden hat, um gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde, Kinder ab 7 Jahren an die Pfadfinderidee heran zu führen und ab 11 Jahren auch aktiv mit dem Konzept „Learning by doing“ Eigenverantwortung, Bündisches Leben und andere tolle Dinge bei zu bringen.

Neuanfang, Sippe, Meute – was ist das überhaupt?

Die CPD gliedert sich in verschiedene Untergruppierungen. Diese sind Verwaltungsgruppen und stehen auch eng zusammen.
Die Landesmarken sind goße Regionen, die sich wiederum in einzelne Gaue unterteilt. Ein Gau umfasst mehrere Städte und beherbert Stämme und Jungmannschaften.

Ein Stamm ist eine Gruppe, die die kleinsten Organisationseinheiten der CPD in ihrem Bereich koordiniert, die Meuten und Sippen. Meuten und Sippen sind Gruppen von 4 bis 10 Mitgliedern, in denen gelernt, gespielt und Aktionen durchgeführt werden.

Neuanfänge sind Stämme, die gerade erst gegründet wurden und die danach streben mithilfe der Kinder und Jugendlichen aktive Pfadfinderei zu betreiben und gemeinsam die Aufgaben zu erfüllen, die an einen Neuanfang gestellt werden, damit sie als Siedlung und später als Stamm gelten.

  • Landesmarken
    • Gaue
      • Neuanfänge / Siedlungen / Stämme
        • Meuten
        • Sippen
      • Jungmannschaft

Der Neuanfang Recklinghausen ist der Landesmark „West“ und dem Gau „Mark“ untergeordnet.

Darüber hinaus gibt es noch Ortsringe, die sich bilden können, wenn mehrere Stämme in einem Ort vertreten sind.

Die Pfadfinderidee – wie sieht die aus?

Im 20ten Jahrhundert entwickelte der britische General Robert Stephenson Smyth Baden-Powell die Pfadfinderidee, nach dem er in Afrika gute Erfahrungen damit gemacht hatte, junge Menschen bei der Verteidigung ihres Landes mithelfen zu lassen.

In England und den anderen europäischen Ländern war es zu dieser Zeit noch üblich, dass Kinder und Jugendliche keine Verantwortung übertragen bekommen haben und BiPi gedachte das zu ändern.

Er schrieb Bücher, in denen er eine Lernmethode entwickelte, die sich bis heute in vielen Bereichen unseres Lebens durchgesetzt hat: „Learning by doing“ Der Grundgedanke der Idee ist, dass Kinder nicht wie im Schuluntericht theoretisch lernen, sondern praktisch, in dem sie Dinge selbst erleben und selbst erfahren.

Ein Pfadfinder in der CPD ist von vorne herein mehr als nur ein Mitglied, das ausgebildet wird. Ein Wölfling oder Jungpfadfinder ist ein Teil des Bundes und damit Repräsentant und Teilhaber unserer ganzen Idee. Die Kinder ab 12 Jahren werden Mitglied in einer Sippe, wo sie gleichaltrige Kinder kennen lernen und mit ihnen zusammen lernen können, wie sie die wichtigsten Dinge im Leben selbst durchführen können und warum das wichtig ist. So lernt ein Jungpfadfinder nicht nur ein Feuer zu machen oder ein Zelt aufzuschlagen, sondern auch Veranwortung für die Gruppe zu übernehmen in dem er sich an einem eigenen Amt in dieser Sippe versucht. Gleichzeitig wird allen Pfadfindern bewusst gemacht, das sie mit ihrer eigenen Person ein Vorbild für alle anderen Kinder und Jugendlichen sein sollen, angefangen bei der regelmäßigen Körperhygiene bis zum uneigennützigen Helfen anderer Personen.

Selbst die jüngsten Mitglieder unseres Bundes, die Wölflinge, lernen in den Meutenstunden, dass sie auch z.B. im Haushalt aktiv werden können und das es Regeln und Gesetze im Leben gibt, die einzuhalten sind.

Das Konzept nach Baden-Powell geht aber noch weiter. Es sieht vor, dass die Jugend sich irgendwann selbst verwaltet und die Älteren als Ansprechpartner und Ratgeber fungieren. Damit das reibungslos funktionieren kann, erziehen ältere Jugendliche die jüngeren dazu heran, Verantwortung und Aufgaben innerhalb der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands zu übernehmen.

Aufgaben, Verantwortung – Stände!

Die Jugend soll sich selbst verwalten? Können Kinder das überhaupt? Wie stellt man sicher, dass das alles funktioniert?
Das sind die häufigsten Fragen, die bei der Pfadfinderidee aufkommen und es gibt auf jede eine Antwort.

Wie weiter oben schon erklärt, funktioniert die CPD über verschiedene Gruppierungen und ein Jungpfadfinder beginnt im Normalfall in der kleinsten: einer Sippe. Nachdem der Jungpfadfinder bewiesen hat, dass er die Reife, die Fertigkeiten und die Kenntnisse besitzt mehr Verantwortung als für  eine Aufgabe in dieser kleinen Gruppe zu übernehmen, wird er in den Stand eines Knappen aufgenommen. Knappen sind Jugendliche, die bereits gelernt haben, worauf es ankommt, wenn man eine kleine Gruppe anführen möchte und welche Verantwortung es birgt, Aufgaben in der nächst größeren Organisation, dem Stamm, zu übernehmen. An diesem Punkt hat der Pfadfinder bereits mehrere Schulungen durchlaufen und ist durch diese im Normalfall dazu berechtigt eine Jugendleiter-Card zu führen (JuLeiCa). Knappen beginnen nun damit eigene Gruppen zu führen und Kindern, die neu zu den Pfadfindern kommen, die Grundlagen der Pfadfinderidee beizubringen. Der Knappe bleibt allerdings dann nicht stehen. Er geht seinen Weg weiter und lernt auch jetzt noch weitere interessante Dinge, die ihm späteren Leben behilflich sein können. So kann der Weg dazu führen weiter in den Ständen auf zu steigen und Aufgaben in seinem Stamm, dem Gau oder der Landesmark zu übernehmen, vielleicht sogar im Bund selbst. Je höher der PFadfinder in den Ständen steigt, desto stärker lernt er Verantwortung zu übernehmen aber auch selbstständig zu sein und zum Wohl der Gemeinschaft zu handeln.

 

Sie finden das Interessant sind aber älter als 18? Das ist kein Problem, sprechen Sie uns einfach an: es gibt auch Älterenrunden, die sich genauso einbringen können, wie die jüngeren.

Sie finden das Interessant und haben ein Kind, das sich das gerne einmal ansehen möchte? Sprechen Sie gerne die Neuanfangsführung an um zu erfahren wann das Kind sich eine solche Sippen- oder Meutenstunde einmal ansehen kann!